Bei unserem Übungsdienst am 28. Oktober haben wir mit Chemikalienschutzanzügen und Atemschutzgeräten geübt.
Ein Chemikalienschutzanzug, kurz CSA, ist ein gasdichter Anzug, der den ganzen Körper umschließt. Einsatzkräfte tragen ihn, wenn sie bei einem Unfall mit Gefahrstoffen nah an den Stoff heranmüssen. Unter dem Anzug sitzt das Atemschutzgerät, daher der Buckel auf dem Rücken. Allein kommt niemand in einen CSA hinein, beim Anziehen braucht es Hilfe. Geübt haben wir in Übungsanzügen.
Im Anzug sieht man wenig, bewegt sich schwerfällig und trägt dicke Handschuhe. Und damit muss gearbeitet werden :)
Deshalb ging es um einfache Handgriffe: An einem Tisch haben die Einsatzkräfte im Anzug kleine Teile aufgenommen. Ein undichtes Fass stand für einen Behälter, aus dem Gefahrstoff ausläuft. Daran haben wir geübt, das Leck abzudichten.
Wer mit einem Gefahrstoff in Berührung gekommen ist, muss gereinigt werden, bevor er den Anzug ablegt. Diese Dekontamination ist eine Besonderheit unserer Wehr: Mit dem Gerätewagen Dekon-P reinigen wir Einsatzkräfte nach Kontakt mit gefährlichen Stoffen.
Parallel dazu übten die Atemschutztrupps. Ein Atemschutzgerät brauchen Einsatzkräfte überall dort, wo Rauch oder giftige Gase die Luft giftig machen, etwa bei einem Wohnungsbrand. An einer Station sind wir mit der PA Flasche auf dem Rücken durch einen Fensterrahmen gestiegen. Wer durch eine solche Öffnung muss, darf mit der Flasche nicht hängen bleiben.





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